Bewerbung um die Kandidatur zum Deutschen Bundestag im WK Frankfurt I

Liebe CDU-Mitglieder und Delegierte im Bundeswahlkreis Frankfurt-West,

wenn Sie mit der Entwicklung in Deutschland und in unserer CDU zufrieden sind, ist meine Bewerbung um Nominierung als Kandidat im Bundestagswahlkreis 182 Frankfurt am Main I vermutlich ein lästiges Ärgernis. Falls Sie jedoch Änderungsbedarf sehen, frischen Wind verspüren, neue Aussichten erwarten – dann möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Lassen Sie uns über Inhalte, Köpfe und Strukturen sprechen. Denn unsere CDU steht am Ende der Ära Merkel an einem Scheideweg. Die Frage, ob wir weitermachen wie bisher oder ob es zu einer Neuausrichtung kommt, ist für Deutschland von eminenter Bedeutung und schlägt sich auch in unserem Wahlkreis nieder. Nur so können wir ihn auch gegen die politische Konkurrenz behaupten.

Meine politische Arbeit basiert auf einem Wertegerüst, das mich vor einem Vierteljahrhundert sehr bewusst und direkt in die CDU Hessen geführt hat. Ich bin über die Zeit hinweg meinen Positionen treu geblieben und habe dafür auch erhebliche Kritik und Gegenwind in Kauf genommen. Dabei glaube ich zutiefst, dass meine Grundhaltung immer noch mehrheitlich jener unserer Parteimitglieder an der Basis entspricht. Dies zeigen mir die zahlreichen Gespräche und Begegnungen, die ich bislang schon in Frankfurt führen durfte und in den nächsten Wochen und Monaten intensivieren möchte.

Mit dieser Bewerbung in meiner Frankfurter Heimat knüpfe ich an mein langjähriges politisches Engagement in der CDU Hessen an. Die Regierungserfahrung, die ich als stellv. Büroleiter von Wolfgang Schäuble im Bundesfinanzministerium sammeln durfte, wird nützlich sein, um Ihre Interessen und Überzeugungen auf bundespolitischer Ebene wirksam zu vertreten. Meine Berufserfahrung als Ökonom und Finanzfachmann wiederum soll mir helfen, Themen und Projekte voranzubringen, die für Frankfurt von besonderer Bedeutung sind.

In vielen Gesprächen, die ich mit unseren Mitgliedern und Wählern im Wahlkreis bereits geführt habe, verspüre ich großen Zuspruch zu meinen Positionen. Ich hoffe, dass wir den innerparteilichen Wettbewerb in Frankfurt fair und sportlich austragen können. Auf diese Weise haben Sie als Delegierte die Möglichkeit, nach freiem Gewissen zu Ihrer persönlichen Entscheidung und Auswahl zu kommen. Das ist Ihr Recht aber auch Ihre Pflicht als Vertreterinnen und Vertreter aller Mitglieder unserer Partei im Wahlkreis.

Mein Team und ich entwickeln derzeit ein interaktives Online-Mitmachportal. Sie werden dort die Möglichkeit haben, Themen vorzuschlagen, zu diskutieren und Meinungsbilder abzustimmen. Dieses Mitmachportal werden wir nach einem Wahlsieg auch dauerhaft zur politischen Willensbildung nutzen, um die innerparteiliche Demokratie in Frankfurt digital zu beleben und Ihre Ideen und Ansichten in den Deutschen Bundestag tragen zu können.

Mein Motto lautet: Abgeordnete sollen nicht der Parteibasis erklären, was die Regierung will, sondern umgekehrt – Abgeordnete sollen der Regierung sagen, was das Volk und die Parteibasis wollen!

Die Entscheidung, die Sie für unseren Wahlkreis treffen, ist auch Ihre Aussage im Hinblick auf die offene Führungsfrage unserer Partei, ihre inhaltliche Ausrichtung und ihre personelle Aufstellung im Vorlauf der Bundestagswahl. Es geht um Ihre Vorstellung von der CDU, von Frankfurt, von Deutschland und Europa.

Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen!

Ihr Dr. Martin Heipertz