Person

  • 01-kindergarten-gemeinde-sankt-dionysius

    1976 wurde ich am 11. Dezember in Frankfurt am Main geboren.

    Ich wuchs im Taunus auf und genoß eine unbeschwerte Kindheit. Mein Vater ist nicht wenigen älteren Frankfurtern noch ein Begriff als Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim.
  • 03-erstkommunion-kelkheim-muenster

    Ich bin geprägt vom Glauben in der Familie und dem Leben in unserer Gemeinde.

    Hier sieht man mich beim Gang zur Ersten Heiligen Kommunion. Die Stadt Frankfurt war mir in Kindheit und Jugend von großer Faszination. Ich war angezogen von ihrem reichen Kulturleben und der urbanen Lebensqualität. Aber ich erlebte auch Kriminalität, Aggressionen und Armut.
  • Schulzeit

    Als Gymnasiast absolvierte ich die katholische Bischof-Neumann-Schule in Königstein im Taunus. Ich begeisterte mich vor allem für Latein, Altgriechisch, Mathematik und Geschichte. Für meine Überzeugungen riskierte ich aber auch Konfrontation und Kritik. Dazu gehörte mein Eintritt in die CDU Hessen mit gerade einmal 18 Jahren.
  • 05-tanzformation

    Freundschaft

    Ich bin sehr dankbar, daß mein Freundeskreis aus der Schulzeit bis heute fortbesteht. Übrigens wurde der Tanzsport bei uns an der Schule großgeschrieben (ich bin der fünfte von links in dieser Standard-Formation).
  • 06-schueler-in-england

    Auslandsaufenthalt

    In der Obersekunda besuchte ich das Internat Bloxham School in England. Großbritannien hat mich sehr geprägt - nicht zuletzt im Sinne einer liberalen Grundeinstellung und des Anspruchs auf freie Meinungsäußerung und fairen Wettbewerb. Ich finde auch das Mehrheitswahlrecht im Prinzip nicht schlecht (allemal besser als einen hypertrophen Bundestag) sowie das demokratische Urvertrauen in das eigene Volk, wie ich es in Großbritannien erlebt habe.
  • 07-bundeswehr-grundausbildung

    Wehrdienst

    Mit voller Überzeugung ging ich 1996 nach dem Abitur zur Bundeswehr. Damals gab es noch die Wehrpflicht, und das war gar nicht so übel. Ich befürworte ihre Wiedereinführung für Männer und Frauen in Form einer Landwehr nach Schweizer Vorbild: Dreimonatige, intensive Infanterie-Ausbildung, danach Reserve. Ein solcher Wehrdienst als "Schule der Nation" sollte auch für Zuwanderer verbindlich sein und eine beschleunigte Einbürgerung ermöglichen.
  • 08-bundeswehr-befoerderung

    Reserveoffizier

    Bis heute bin ich der Bundeswehr eng verbunden. Auf dem Bild freue ich mich über eine Beförderung. Inzwischen diene ich als Oberstleutnant der Reserve im Einsatzführungskommando der Bundeswehr und schätze daran den Einblick in die Auslandseinsätze unserer Streitkräfte sowie in die sicherheitspolitischen Zusammenhänge.
  • 09-college-rudermannschaft

    Mein Studium der Philosophie, Politik und Wirtschaftswissenschaften absolvierte ich in Oxford, Brügge, Köln und Paris.

    Sofort nach der Bundeswehr wollte ich zurück nach England. In Oxford gehörte neben dem Lernen (und Feiern) natürlich auch das Rudern dazu. Dem Saint-Catherine's College gehöre ich bis heute als "Honorary Fellow" an. Es zieht mich auch heute noch immer wieder nach Großbritannien, und ich empfinde den Brexit fast als persönlichen Verlust und nicht nur als europapolitische Katastrophe für unsere nationalen Interessen in der EU.
  • 10-abschluss-eltern
    Die stolzen Eltern durften beim Abschluß natürlich nicht fehlen.
  • Nach meinen Oxford-Jahren ging ich nach Brügge, Köln und Paris, um meine Studien fortzusetzen. In Köln gehöre ich seither dem Corps Franco-Guestphalia an. Ich habe zwar nicht gerne auf Mensur gestanden - aber ich kann meinen Kopf hinhalten, wenn es darauf ankommt. Lieber ist mir allerdings die rheinisch-katholische Frohnatur: "Levve unn levve losse..."
  • 11-bild-mit-otmar-issing

    Nach der Promotion am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung kehrte ich schließlich mit 27 Jahren in meine Vaterstadt Frankfurt zurück und trat als Ökonom in die Europäische Zentralbank ein.

    Es begann der Ernst des Lebens. Ich arbeitete in der EZB an Fragen der Staatsfinanzen in der Währungsunion. Mit wachsender Sorge sah ich die Krise kommen, die seither mein berufliches Wirken geprägt hat. Auf dem Bild sieht man mich (Mitte hinten) im Kreise der Kollegen mit unserem damaligen Chefvolkswirten Otmar Issing. Damals hätten wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, wie bedenklich heute die Geldpolitik dasteht... Als junge Familie wohnten wir übrigens in einer richtig schönen Altbauwohnung im Bäckerweg im Nordend-Ost. Wir denken gerne an diese Frankfurter Jahre zurück. Und was die Politik betrifft: Ich engagierte mich in der CDU Frankfurt, beispielsweise im Vorstand des Stadtbezirksverbands Dornbusch sowie als Leiter der Arbeitsgruppe CDU2015. Mit manchen eingefahrenen Strukturen war ich schon damals nicht einverstanden und habe Vorschläge zur Verbesserung gemacht. Begeistert beteiligte ich mich an den Debatten um den Wiederaufbau eines Teiles der Altstadt - und bin heute ungemein froh und dankbar über die Früchte dieser Arbeit der CDU und die wiedergefundene Schönheit unserer Heimatstadt.
  • 12-kosovo-terrano

    Das Jahr 2008 verbrachte ich dann als Aufbauhelfer im Kosovo.

    Dieser robuste Terrano war mein Dienstwagen in dem gerade unabhängig gewordenen Land. Ich sah mit zunehmendem Befremden, wie Europa im Balkan versagt, gemessen an seinen eigenen Ansprüchen zum Aufbau von Demokratie und Rechtsstaat. Darüber schrieb ich später mein Buch Macchiato Diplomacy.
  • 13-sharra

    Hundefreund

    In den Bergen des Balkans adoptierte ich diesen wunderbaren Hund. Die gute Sharra gehörte zehn Jahre lang zu unserer Familie - wir vermissen sie sehr.
  • 2009 ging ich nach Luxemburg an die Europäische Investitionsbank.

    Dort lernte ich viel über Wirtschaftsförderung und die ökonomische Bekämpfung der Banken- und Wirtschaftskrise, die damals in vollem Gange war und natürlich auch enorme Auswirkungen auf Frankfurt hatte.
  • Unter Wolfgang Schäuble trat ich 2010 in das Bundesministerium der Finanzen ein.

    Ich diente als Stellvertretender Büroleiter des Ministers und als Persönlicher Referent des Finanzsstaatssekretärs. Aus nächster Nähe erlebte ich die Staatsschuldenkrise im Euroraum und habe seither klare Vorstellungen von den nötigen Reformen der Währungsunion, die wir leider immer noch nicht erreicht haben.
  • 14-juncker-kampagne

    Europäischer Wahlkampf

    Im Frühjahr 2014 beriet ich  Jean-Claude Juncker im ersten gesamteuropäischen Wahlkampf in Fragen der Wirtschaft und Finanzen. Für mich als überzeugten Europäer war dies eine große Ehre und unvergeßliche Erfahrung.
  • Referatsleiter

    Danach übernahm ich im Bundesministerium der Finanzen das Referat "Grundsatzfragen der europäischen Politik". In dieser Rolle hatte ich die Austrittsverhandlungen mit Großbritannien für den gesamten Finanzbereich zu koordinieren - oft genug wiederum mit Auswirkungen auf Frankfurt. Die Bundesregierung beging damals übrigens aus meiner Sicht den schweren Fehler, die Europäische Bankenaufsicht nicht nach Frankfurt zu holen. Neben meiner Brexit-Zuständigkeit war ich Stellvertretendes Mitglied in den Aufsichtsräten der Europäischen Investitionsbank und des Europäischen Investitionsfonds und bemühte mich dort hartnäckig um Reformen. Im Zuge meiner Bewerbung um Nominierung als CDU-Kandidat im Bundestagswahlkreis Frankfurt am Main I kehre ich nun im Jahr 2020 in meine Vaterstadt zurück - auch beruflich. Ich wechsle vom Bundesfinanzministerium in Berlin an die in der Corona-Krise stark geforderte Kreditanstalt für Wiederaufbau im Westend. Daher freue ich mich auch ganz besonders, in der CDU Westend meine politische Heimat gefunden zu haben.
  • Schriftsteller

    Das Schreiben ist meine große Passion. Nach dem Roman Der Tramp von 2011 erschien im Jahr 2017 in Serbien Macchiato Diplomacy. Ich hoffe, dass dieses Buch 2021 auch in Deutschland erscheinen kann.
  • 17-segeln18-bergsteigen
    In der Freizeit sind neben dem Schreiben meine Leidenschaften: Das Meer, die Berge, Motorradfahren, Tennis, Literatur und klassische Musik sowie Klavierspielen. Außerdem absolviere ich ein Fernstudium in katholischer Theologie an der Domschule Würzburg. Ich bin verheiratet und Vater einer Tochter. Mir ist es ganz und gar nicht egal, welches Land wir unseren Kindern hinterlassen. Ich möchte zu seinem Erhalt beitragen und unserem Volke dienen. Dafür werbe ich um das Vertrauen der Delegierten und Mitglieder der CDU Frankfurt im Bundestagswahlkreis 182. Vielen Dank für Ihr Interesse!