Zu guter Letzt

Die Corona-Krise wirft alles über den Haufen. Ungeheure Probleme türmen sich auf; gesundheitlicher, wirtschaftlicher und anderer Natur. Aber manches klärt sich auch, und vieles gewinnt eine neue Perspektive.

Helfen Ihnen meine Positionen in unserer Wahlsituation in Frankfurt-West? Allerdings. Meine inhaltliche Ausrichtung passt zu der offiziellen Analyse der Wählerwanderung in unserem Wahlkreis (“Frankfurter Wahlanalysen Nr. 66 zur Bundestagswahl 2017”, herausgegeben vom Bürgeramt, Statistik und Wahlen). Diese weist für die letzte Bundestagswahl eine erhebliche Abwanderung unserer Wählerinnen und Wähler zur FDP und zur AfD auf, die sich bei der Europawahl 2019 zumindest zur FDP hin wiederholt hat. Zitat: “Die CDU hat … den höchsten Anteil an den saldierten Verlusten (32,6%) unter allen Parteien zu verzeichnen. Die FDP konnte im Saldo massiv von der CDU gewinnen.” Bei der letzten Bundestagswahl haben wir unsere Wählerschaft zudem erkennbar nicht ausreichend motivieren können, sich überhaupt an dem Urnengang zu beteiligen.

Von den 18.600 Wählerinnen und Wählern, die wir 2017 verloren haben, gingen 12.500 an die FDP und 5.200 an die AfD. Und 900 Stimmen haben wir an die Grünen verloren. Insofern ist es zwar richtig, bei der anstehenden Bundestagswahl die Grünen angesichts der wenig attraktiven SPD nominal als die entscheidende Konkurrenz um beide Frankfurter Wahlkreise zu sehen. Doch wäre es ein Fehlschluss zu glauben, dass wir diese Wahlkreise halten können, indem wir nur Wählerinnen und Wähler von den Grünen abzuwerben suchen. Und wir werden die Grünen nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen. Im Gegenteil: Wir können in Frankfurt-West nur siegen, wenn wir sowohl die Stimmen der AfD und vor allem der FDP zurückgewinnen als auch von den Grünen – und von den Nichtwählern.

Dies gelingt uns nach meiner Überzeugung aber nur durch ein starkes, klar erkennbares, glaubwürdiges und vor allem bürgerliches Profil – und nicht durch eine Anbiederung an letztlich linke Inhalte und Positionen. In den Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes werden wir uns mit den Grünen einigen. Bei allen anderen Themen aber muss unsere Handschrift wieder stärker zum Tragen kommen. Österreich unter Kanzler Kurz ist hier ein klares Vorbild. Denn:

“Konservativ heißt nicht, nach hinten zu blicken, sondern an der Spitze des Fortschritts zu marschieren.”

Franz Josef Strauß

Junge Wähler erwarten mehr von uns als eine rein pragmatische Verwaltung des Staatswesens – sie erwarten zu Recht nachhaltige Politik. Nachhaltigkeit gegenüber der Schöpfung, Nachhaltigkeit aber auch bei den öffentlichen Finanzen. Und liberale Wähler wollen keine planwirtschaftliche Bevormundung mehr – das müssen wir korrigieren.

Meine Kandidatur steht unter dem Motto „Für unsere Zukunft“. Hierfür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.

Bitte kontaktieren Sie mich unter: mail@martin-heipertz.de, wenn Sie Anregungen oder Rückfragen haben oder sich engagieren möchten, und bitte beteiligen Sie sich über unser Mitmachportal für den Wahlkreis 182 Frankfurt am Main I auf meiner Website . Wenn wir uns gemeinsam ehrlich machen und neu besinnen, dann werden wir Frankfurt-West auch mit Sicherheit halten. Das ist mein Angebot an Sie.

Ihr Dr. Martin Heipertz